EAMSP - European association of mail service pharmacies






24.02.2011
Repräsentative Umfrage zu Vorteilssystemen in deutschen Apotheken: Zweidrittel der Verbraucher erhalten Rabatte auf Rezept

Düsseldorf, den 24. Februar 2011 - Rabatte auf Rezept werden in Deutschland immer wieder thematisiert. Gaben allerdings jahrelang nur ausländische Versandapotheken ihren Kunden Boni auf rezeptpflichtige Arzneimittel, bieten jetzt auch viele deutsche Apotheken Vorteile für Verschreibungspflichtiges. Die Richter des Bundesgerichtshofs hatten erst im September 2010 kleine "Aufmerksamkeiten" in Apotheken als Boni auch bei Rezepten für nicht weiter beklagenswert befunden (AZ: I ZR 98/08).



Während die Versandapotheken ihre Zugaben plakativ auf ihrer Website oder in ihren Katalogen beschreiben, waren die Boni bei Vor-Ort-Apotheken bislang nicht transparent. Wie diese sich in Sachen Vorteilsgewährung bei rezeptpflichtigen Arzneimitteln verhalten, erforschte jetzt die Gesellschaft für Konsumforschung (GfK) in einer bundesweiten Umfrage unter 1.000 repräsentativ ausgewählten Verbrauchern.

Das eindeutige, erstmalig veröffentlichte Ergebnis: Nach den Boni oder Zugaben aus der Apotheke um die Ecke befragt, gaben fast Zweidrittel aller Befragten an, einen Vorteil zu erhalten, wenn sie in ihrer Apotheke Rezepte einlösten. 45 Prozent der Verbraucher antworteten, sie hätten ein Gratisgeschenk erhalten. 24,2 Prozent erwarb Sammelboni in Form eines Bonusheftes oder Bonustalern, gefolgt von Sofortrabatten auf den Rechnungsbetrag mit 14,1 Prozent. Keine Rabatte auf Rezeptpflichtiges erhielten 34,5 Prozent der Apothekenkunden.

"Laut Umfrageergebnis erhalten ein Großteil der Befragten Vorteile oder Rabatte auch beim Einkauf von rezeptpflichtigen Produkten in ihren Apotheken" fasst Thomas J. Diekmann, Legal Counsel des EAMSP, die Ergebnisse zusammen. "Auch deutsche Apotheken nutzen somit in erheblichem Umfang diese Zugaben als klassisches Marketinginstrument, um ihre Kunden zu binden."

Profil: Der Verband der europäischen Versandapotheken (EAMSP) fördert und schützt die Interessen von Versandapotheken in der Europäischen Union, den EWR-Staaten und der Schweiz. Er setzt sich für den freien Warenverkehr und für mehr Wettbewerb im Handel in Europa ein. Der Verband fördert den Wissens- und Informationstransfer zwischen den Mitgliedern. Er gewährleistet die Information zu aktuellen Entwicklungen aus Politik, Wirtschaft und Arzneimittelmarkt.

Kontakt: European Association of Mail Service Pharmacies (EAMSP)
Ballindamm 35, D - 20095 Hamburg
Fon +49 (0)40 33443690, Fax +49 (0)40 33443699,
Mail: info@eamsp.org, Web: www.eamsp.org



Pressemitteilung vom 24.02.2011





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